Meraner Höhenweg und Umgebung
Posted in Italien on Oktober 14th, 2010 by admin – Be the first to commentHeute mal ein anderer Artikel, ein Reisebericht aus dem Urlaub. Ziel war die Umgebung um Meran, genauer Naturns und der damit verbundene Meraner Höhenweg und seine Umgebung. Die Höhepunkte der Reise werden tageweise aufgezählt.
Tag 1: Anreise und Ankunft
Die Anreise ging von Bayern aus über Österreich und den Reschenpass nach Südtirol. Aufgetankt wurde günstiger- weise in Österreich, wo der Sprit nochmal etwas billiger als in Deutschland oder Italien ist. Das erste Highlight der Fahrt war dann der Reschenstausee, dem ein ganzes Dorf zum Opfer fiel und aus dem bis heute der Turm der Kirche herausragt. Danach ging die Fahrt weiter bis nach Naturns in die Ferienwohnung. Etwas erschreckend war dann die 8km lange Anfahrt über eine einspurige Straße von circa 540 Meter auf 1377 Meter, auf langen Serpentinen bis hoch zur Ferienwohnung auf einer Alm. Die Ferienwohnung selber am Grubhof war aber für den Preis und diese Aussicht ein wahrer Traum!!!
Tag 2: Der erste Ausflug
Die erste Etappe am Meraner Höhenweg ging dann gleich vom Grubhof weg nach Katharinaberg. Zwischenstationen waren bei sonnigen 25 Grad Galmein, Innerforch, Kopfron und Wand. Ein Highlight auf den tollen und abseits gelegenen
Wanderwegen war die Entdeckung einer Smaragdeidechse, welche sich, fast unbemerkt, auf einer Wiese sonnte und von den meisten Wanderern unentdeckt blieb. Die Aussicht in die Täler war bei angenehmen Wetter natürlich atemberaubend. Zudem waren die Wanderwege zum Glück nur mässig besucht, so dass man in Ruhe vor sich hin wandern konnte. Angekommen in Katharinaberg dann aber eine herbe Enttäuschung mit den Bussen, welche total überfüllt waren, so dass wir einen weiteren dreistündigen Marsch ins Tal vor uns hatten. Das abschließende Weizen an der Bergstation unserer Seilbahn war dann natürlich ein Genuß.
Tag 3: Eine ruhige Kugel schieben
Der dritte Tag war vom Wetter her auch wieder sehr angenehm und aufgrund unseres langen Zusatzmarsches vom Vortag hatten wir uns entschlossen, es an diesem Tag etwas langsamer angehen zu lassen. Mit dem Auto fuhren wir also bis nach Kurzras (2011m), um dann bis auf 3251m aufzusteigen, dem höchsten Gipfel meiner bisherigen Wanderkarriere. Von dort aus hatte man dann einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Dreitausender.


